stockfotografie – erster monat

Dieser Artikel soll nicht der einzige seiner Art bleiben, viel mehr möchte ich in einer Betragsserie darüber berichten, welche Erfahrungen ich mit dem Verkauf Bildern auf einer Microstock-Seite gesammelt habe. Bevor es zur Sache geht, noch ein paar Eckdaten: Vorerst werde ich meine Bilder nur über eine Microstock-Seite anbieten. Ich habe mich für shutterstock.com entschieden, zuvor aber etwas Recherche betrieben, auch insbesondere dazu, was es hier zu beachten gibt. Darum soll es jetzt aber nicht gehen…

Mein Plan ist es im Jahr 2019 die Möglichkeit dieses Verdienstweges intensiv auszutesten. Das hält mich natürlich nicht davon ab, das bereits jetzt schon ein wenig auszuprobieren. Der Monat November sollte mein erster Testmonat sein. Am 31.10.2018 habe ich meine ersten drei Bilder beim Microstock-Anbieter meiner Wahl hochgeladen. Ich muss sagen, etwas aufgeregt war ich, ob die Bilder akzeptiert werden. Insbesondere weil ich davor recherchiert hatte und dort berichtet wurde, dass die Bilder sehr genau auf Fehler (z.B. Sensorflecken, Unschärfe usw.) überprüft werden.

Weitere folgten dann in den ersten Novembertagen, bis zum 10.11.2018 hatte ich ingesamt 15 Bilder hochgeladen. Dann wurde es erst einmal etwas ruhiger, da andere wichtige Dinge anstanden und mir schlichtweg die Zeit fehlte. Hier spielt auf jeden Fall mit rein, dass mein Lightroom Katalog mehr als dürftig bestückt ist. Bislang habe ich immer nur die Bilder importiert, die ich zu einem bestimmten Zweck bearbeiten wollte. Die Suche nach geeignetem Matrial war somit aufwendig und ich habe erstmal Zeit in den Aufbau des Katalogs, insbesondere aber auch in die Definition eines für mich geeigneten Workflows gesteckt (auch wieder mit Recherche verbunden).

Wenn ich mich richtig erinnere wurden die Bilder am 02.11.2018 freigeschalten. Für mich ist das also der Beginn der Stockfoto-Zeitrechnung. Heute ist genau 1 Monat später, Zeit für die erste Abrechnung! Die geht auch ganz schnell, denn ich habe nichts verkauft…

Einnahmen nach 1 Monat: $ 0,00

Jetzt aber noch ein paar mehr Details dazu: Mein letzter Upload wurde heute bestätigt, ich zähle ihn also mal mit. Ich habe aktuell 19 Bilder im Angebot. Alle stammen aus meinem Bestand, ich habe keines der Aufnahmen speziell für den Verkauf gemacht (das habe ich aber noch vor). Ich habe auch noch nicht recherchiert, welche Bilder sich gut verkaufen – ich denke da gibt es eine Möglichkeit bei shutterstock.com sich die beliebtesten Bilder anzusehen. Wie gesagt, das ist noch auf meiner ToDo-Liste!

Meine hochgeladenen Bilder zeigen auch sehr unterschiedlich Motive, aber eben im Bereich von Landschaft und Makro. Meine letzten vier Bilder, die ich jedoch erst Ende des Monats hochgeladen habe, sind weihnachtliche Motive. Höchstwahrscheinlich bin ich damit aber sehr spät dran…

Fazit nach einem Monat:

Letztendlich war nichts anderes für den ersten Monat zu erwarten, zumal ich deutlich weniger hochgeladen habe, als ich vorhatte. Ich habe zum einen einfach noch zu wenig Bilder, die Wahrscheinlichkeit ist somit noch zu gering und zum anderen habe ich keine besondere Niche.

Bin ich enttäuscht? Ja und nein… Die Hoffnung stirbt bei mir immer zuletzt und so hatte ich eben gehofft, wenigstens ein Bild für ein paar Cent zu verkaufen. Auf der anderen Seite wusste ich ja, was auf mich zukommt. Überall wo ich dazu recherchiert hatte, hieß es, man soll dran bleiben auch wenn die ersten Monate enttäuschend sind, und dass die Einnahmen am Anfang verschwinded gering bis nicht vorhanden sind.

Und bleibe ich weiter dran? Auf jeden Fall! Das komplette nächste Jahr werde ich durchziehen, so gut es geht. Ich werde auch noch Zeit in die Recherche, aber auch in den Aufbau meines Kataloges investieren.

 


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