mein steckbrief
Ich bin 1980 in der damals noch existierenden DDR geboren. Habe meine Schullaufbahn planmäßig mit dem allgemeinen Abitur abgeschlossen und ab da an war mein Leben dann aber etwas chaotischer. Ich wollte die unterschiedlichsten Dinge studieren, ich erinnere mich da an Architketur, Fotografie, Psychologie, Mediendesign und Ernährungswissenschaften.
Also lieber eine solide Berufsausbildung, um was sicher zu haben – war damals mein Motto. Nach Abschluss derselbigen erstmal ein bisschen Geld verdienen… Erst mit 25 Jahren habe ich mich dann tatsächlich für ein Studium entschieden – ist aber keins der oben genannten geworden, sondern Informatik.
Nach dem Studium hatte ich dann zunächst einige Jahre als Software-Entwicklerin in der östlichsten Stadt Deutschlands – Görlitz gearbeitet, bin nun aber als Teamleiterin Anwendungsmanagement im öffentlichen Dienst beschäftigt. Zwei meiner früheren Interessen sind aber stets geblieben: Fotografie und Ernährung.
die fotografie und ich
Zu meiner Taufe im Jahre 1994 bekam ich von meiner Großtante meinen ersten Fotoapparat geschenkt. Ich war etwas überrascht, hatte ich bis dahin noch nie über eine Kamera nachgedacht… Die Freude darüber war dennoch groß! Die Marke weiß ich nicht mehr, aber rot war er. Zusammen mit meiner besten Freundin haben wir Foto um Foto gemacht und unzählige Filme zur Entwicklung gebracht. Der künstlerische Aspekt spielte für mich damals noch keine Rolle, eher das Festhalten von Erinnerungen.
Ab da an war ich dann eigentlich nie mehr ohne Kamera, ging eine kaputt oder ging verloren (ich habe tatsächlich mal eine einem Zug liegen gelassen, sie wurde nicht mehr aufgefunden), wurde sie umgehend ersetzt. Für einige Jahre hatte ich sogar eine APS-Kamera, in der ich eigentlich nur Vorteile sah. Mir war nicht bewusst, dass der kleinere Film eher ein Nachteil war, genauso wenig wie die Bedeutung von ISO. Ich war immer bestrebt ISO 400 Filme zu kaufen, sie waren schließlich viel lichtempfindlicher… Dass das auch mehr Rauschen mit sich bringt, war mir damals nicht bekannt.
Die ersten digitalen Bilder habe ich dann ab 2001 mit einer Olympus C990Z gemacht, die hatte sage und schreibe 2MP. Parallel bin ich jedoch meiner APS-Kamera treu geblieben, der digitalen Schwester habe ich damals noch nicht so vertraut.
Zum Ende meines Bachelor-Studiums wurde mein Interesse an der Fotografie immer größer, ich wollte mehr als ein paar Schnappschüsse als Erinnerungen. Ich begann auf Webseiten über Fotografie und Kameras zu lesen und hätte gern damals schon eine DSLR gekauft. Aber mit Studenten-Bafög war das damals nur ein ferner Traum und so kaufte ich mir eine Kodak Z812 IS, mit der ich das Gelesene über die manuellen oder die halbautomatischen Einstellungen zumindest trotzdem ausprobieren konnte. Das waren damals jedoch mehr Experimente als alles andere, zumal diese Einstellungen auch zu umständlich zu tätigen waren, um dauerhaft manuell oder mit Halbautomatik zu fotografieren.
Nach Abschluss meines Masters und mit einem festen Job in der Tasche, kamen auch die Gedanken über eine neue Kamera zurück – aber lieber eine handliche Systemkamera oder doch eine solide DSLR? Die Entscheidung war schwer… Mein späterer Lebensgefährte hat mir dann erstmal sein Nikon D40 ausgeliehen, die er dann eigentlich kaum noch zu sehen bekam. Das gemeinsame Interesse hat jedoch auch uns zusammen gebracht…
Immer mehr habe ich über alle möglichen Themen in der Fotografie gelesen und immer mehr ausprobiert. Immer häufiger stieß auf die Grenzen der D40 mit ihrem Kit-Objektiv. Anfang 2014 viel die Entscheidung dann auf eine D610 und mit ihr kamen seitdem das ein oder andere Objektiv und Zubehör dazu.
warum dieser blog?
Nur Übung macht den Meister! So entschied ich mich Ende Dezember 2014 spontan dazu ein 365-Fotos-Projekt mit Beginn des neuen Jahres zu starten. Ich hatte darüber in einem eBook gelesen und fand die Idee sehr spannend.
Sinnvoll bei einem solchen Projekt ist es, die Ergebnisse mit anderen zu teilen und an der Kritik zu wachsen. Von Anfang an war klar, dass der dafür geschaffene Flickr-Account nur ein Start ist und eine eigene Seite mit einem Blog folgen sollte.
Und hier ist er nun – mein Blog!
Auch wenn das ursprüngliche Projekt als solches damals gescheitert ist (meine berufliche Veränderung ließ sich nicht mit der benötigten Zeit in Einklang bringen), soll der Blog nicht dem selben Schicksal zum Opfer fallen. Neue Jahre bringen auch neue Projekte…
Danke für’s Vorbeischauen!
Monique
(aka Mo)