projekt 52 fotos (2019)

So, nun ist es wieder soweit, das Jahr geht dem Ende entgegen! Somit beginnt auch die Zeit, in der man sich über das nächste Jahr Gedanken macht und in meinem Fall auch darüber, ob es mal wieder Zeit für ein neues Jahresprojekt ist.

Nachdem das letzte Projekt im Jahr 2015 an der zur Verfügung stehenden Zeit gescheitert ist, möchte ich mich nun wieder einer Herausforderung stellen. Jeden Tag ein Foto wird es dieses Mal jedoch nicht – das wäre für mich derzeit noch immer nicht machbar mit Vollzeitjob und Familie. Aber ein Foto in der Woche sollte doch möglich sein.

Wie genau dieses Projekt aussieht, habe ich noch nicht endgültig entschieden. Ein paar Tage habe ich dafür aber zum Glück noch! Fest steht jedoch, dass das jeweilige Foto tatsächlich in der Woche fotografiert werden muss (Bearbeitung eines „alten“ Fotos zählt nicht). Diesen Punkt hatte ich bei dem letzten Projekt etwas lockerer gesehen, was ich damals auch okay fand. Im Nachhinein machte es aber keinen Sinn für mich, da es ja darum geht, die fotografischen Künste zu verbessern, nicht (nur) die Bildbearbeitungsfähigkeiten.

Okay, also reicht das nicht als Vorhaben? Jede Woche ein Foto schießen und bearbeiten – was gibt es da noch mehr zu überlegen? Nun zum einen überlege ich, ob ich mit Fotoaufgaben arbeiten werde und zum anderen, wenn ja, in welcher Form?

Folgende Alternativen schweben mir vor:

  • 52 Fotoaufgaben, fest vorgegeben für jede Woche
  • 52 Fotoaufgaben, aber das Thema kann in jeder Woche aus einem vorgegebenen Pool gewählt werden
  • 52 Fotoaufgaben, aber das Thema wird jede Woche frei festgelegt
  • keine Fotoaufgaben, aber es muss jede Woche ein anderes Motiv sein
  • keine Vorgaben

Ganz klar, dass die letzte Option die am einfachsten und die erste die am schwersten Umzusetzende ist. Es soll ja eine Herausforderung sein, aber wenn sie für mich im Alltag nicht realisierbar ist und ich das Projekt wieder abbrechen muss, ist ja auch keinem geholfen.

Derzeit tendiere ich dazu, entweder die erste oder zweite Alternative anzugehen, aber mit dem doppelten Netz, dass ich im Zweifelsfall zu einer der drei letzteren Optionen schwenken kann. Oder als andere Idee, dass ich mit einer handvoll Jokern arbeite, falls eine Aufgabe in der jeweiligen Woche nicht möglich ist – diese Idee gefällt mir eigentlich sogar besser.

An dem Zusammenstellen von Fotoaufgaben selber wird es auf keinen Fall scheitern, als Inpiration habe ich die Aufgabenliste von Digital Photo vom Jahr 2018 und ein paar eBooks, die sich mit dem Thema auseinandersetzen. Eventuell übernehme ich eine wie sie ist, um es mir nicht zu bequem zu machen und den Grad der Herausforderung etwas zu erhöhen.

Wie auch immer, eines steht jedoch schon fest: Die Bilder sollen nicht einfach irgendwo auf der Festplatte herum liegen, sondern ihren Weg zumindest auf den Blog, Flickr und Instagram finden. Auf dem Blog wird es eine Galerie geben, die alle 52 Bilder des Jahres enthält. Wenn es machbar ist, auch einen eigenen Artikel zumindest in Deutsch.

Abschließend ist noch festzuhalten: Ich freue mich schon riesig auf dieses Projekt! Zum einen möchte ich gerne mal ein Fotografieprojekt auch bis zum Schluss durchziehen und zum anderen, fühle ich mich mit diesem Projekt etwas wohler, was die Machbarkeit betrifft.